Die Conurbation Beats Crew hat es mal wieder richtig massiv rocken lassen!! Yeah und diese Location war ja mal wirklich der richtige Hammer. Ganz im Sinne des „Chateau Click Clack“, wurde dieses Event in der rekonstruierten Slawenburg Raddusch zelebriert!! Der Besuch hat sich auf jeden gelohnt, der Burghof war bis hinauf auf den Burgwall gefühlt mit absolut geil gestimmten Leuten. Ich traf zum Karotte in die Slawenburg ein, yeah, ordentlich gut war sie gefüllt. Platz zum Tanzen gab es noch ein wenig am Rande. Die Stimmung wurde durch Karotte ordentlich aufgeheizt, zusätzlich animierte er selbst auch die Crowd. Yeah, das hat gepusht! Das Stimmungsbarometer explodierte aber förmlich als Paul Kalkbrenner sein Set dort darbot, Time for Berlin Calling! Die Menge war schließlich beim Track „Sky and Sand“ komplett aus dem Häuschen, zum Tanzen fand sich auf Grund der hohen Komprimierungsdichte kein wirklicher Platz mehr, nur noch kollektives Schwingen war angesagt. Yeah, die 110 Min seines Gigs haben ordentlich gezogen. Kein Wunder das der Regisseur Hannes Stöhr für den Sound und schließlich auch für die Hauptrolle seines Films „Berlin Calling“ Paul Kalkbrenner engagierte. Fazit, der Abend hat sich in dieser absolut geil hergerichteten Location definitiv gelohnt!
Review
Gegen 23 los gewackelt, sinnigerweise noch mal getankt und noch ein Paar feierwütige ins Auto geladen. Ab ging es gen Raddusch, das es aber eine Wald und Wiesen Tour werden sollte war mir anfangs nicht klar, lustige Baustellen und noch lustigere Kids machten die Baustellenumleitung zu einem Spaß. Endstation Kiesgrube :gröll: Schließlich haben wir es gegen 1 doch endlich geschafft.
Coming Entlang des Zeitstegs ging es in Richtung Slawenburg, die von der Crew ordentlich ins rechte Licht gesetzt wurde. Viesuell wurde der Burgwall außen durch diverse Spotlights beleuchtet, zudem diente ein Schweinwerfer als Himmelsleuchte für alle Anreisenden. Am Eingangzelt gab es das Eintrittsbändchen von der Insch und ihrer Kollegin für 20€ Abendkassen (18,50€ VVK). Einmal von der Sicherheit kontrolliert konnte es entlang des Grillstandes und den Stehleuchten ins Chateau Click Clack gehen. Die Biegung war leicht genommen, die Brücke über den Burggraben gequert und schon stand man in mitten des sehr gut gefüllten Hof der Burg. Karotte Fette Elektrobeats des Acts Karotte pulsierten durch die Elektroleiber die im Einklang mit dem Rhythmus tanzten. Die Stimmung war jetzt schon auf einem guten und hohen Niveau. Um sich einen besseren Überblick über die versammelte Menge zu machen, ging es hinauf auf den Burgwall und selbst dieser war ordentlich gefüllt. Liegestühle und ebenso wie im Hof komplettierten 2 Barbereiche das Getränkeangebot. Yeah, erst hier oben wurde einem bewusst wie viele dort am wackeln waren. So viele Besucher hatte das Erlebnismuseum sicherlich noch nie an einem Tag, Respekt!
Setting Der Bühnenbereich war direkt gegenüber des Eingangs aufgebaut. Visuell wurde dieser Bereich Live durch VJ Animationen, Lichterorgeln, Spotlights, Nebelmaschinen richtig in Szene gesetzt. Ein wenig störend, was aber bedingt durch die Grundfunktion des Areals war, waren die angelegten Wege die durchaus als Stolperfallen herhalten konnten. Zum Glück war es so voll, dass man nicht wirklich stürzen konnte ;-)
Schließlich überführt Karotte sein Set in die Hände vom Paul Kalkbrenner, sein Vinyl nahm die letzte Runde, der Regler bewegte sich auf Pauls Kanal. Yeah, die versammelten Leute flippten aus, der Hof war brechend voll, entsprechend fett war die Resonanz! Yeah, ab ging es mit dem Set. Wenn man über seine Musik schreibt es hätte eine klare Struktur und ein Gespür für Melodie in seinem Set kann ich dem nur beipflichten. Wer den Film gesehen hat bekommt sicherlich den einen oder anderen emotionalen Flashback. Fällt in ein Tal der Trauer und wird sogleich aus diesem Tal durch ein emotionale Highfeeling gezogen, denn es gibt immer einen positiven Ausweg. Und so ging es nicht nur quer durch den Berlin Calling Soundtrack sondern auch durch weitere live gespielte Electro-Tunes die die Menge so richtig fett gerockt hat. Yeah, passend zum Sonnenaufgang wurde die Musik feinfühliger, die Sonnenbrille aufgesetzt und Gebrünn Gebrünn rockte den Floor, schön treibend, ein geiles Feeling was schwer ist in Worte festzuhalten. Ganz großes Kino!! Moenster Anschließend übernahmen die Moenster aka Lexy und Gunjah die Decks und den noch gut gefüllten Hof-Floor. Melodisch und schön gechillt ging es in den frühen Morgen, yeah was für ein Ausklingen. Die beiden haben noch mal ordentlich den Floor gerockt, so richtig Lust hatte man ja nicht auf ein Ende. Viel lieber hätte man sich weiter in dieser Melodie vergraben und gar nicht mehr losgelassen, aber gegen halb 8 war es dann doch leider so weit. Bis 12 musste alles beräumt sein, damit der Museumsalltag fortgesetzt werden konnte. Time to say good bye.
Greetings Yeah und so ging dieser geniale Abend/Morgen zu Ende, grüße gehen an Anett, Susi, Mitsch, Insch, Schlickbeat, Gollom und alle die ich gerade vergessen hab ;)
Yeah, die Böse Reihe geht in die 6 Session, was für ein fettes Event der Crew von Saxony Speedcore Force!!! Nicht nur das gut ausgewählte LineUp hat gepasst auch hat sich die SSF-Crew wieder einmal übelst Mühe gegeben den Floor liebvoll zu dekorieren!! Yeah, so viel Zeit investieren nicht alle Veranstalter, ganz großes Kino also!! Der Floor erinnert mit seinem übelsten Geschützturm im Front und der roten Beleuchtung an den „Längsten Tag“ in der Normandie, die Hölle auf Erden für viele Soldaten. Diese Hölle wurde in der Böse Reihe wiedergeboren und die Crowd brachial mit krassen Fr33cor3, Hardcore, Speedcore, Splittercore und N10Z3 niedergemäht. Übelstes Ding und einfach ein muss um mal wieder richtig Dampf abzulassen, was auch wunderbar bis Nachmittags geklappt hat. Die angeforderte Verstärkung aus Brandenburg, Hamburg, Ruhrgebiet, Frankreich und Teschien hat mit samt der SSF-Crew richtig schön die Crowd feierlich mit ihrem Sound vermöbelt. Die zahlreich erschienende Crowd hat entsprechend das Tanzbein geschwungen und sind übelst geil und vor allem friedlich abgegangen. Yeah, so muss es sein!!! Folglich geil war die anzutreffende Stimmung in der Crowd und bei den DJs, Respekt!!! Meine Vids geben einen kurzen Einblick ins Partygeschehen, Partybilder findet ihr auf den einschlägig bekannten Seiten.
Review666 - Einsatzzone
6.6., 6 Tage soll es noch andauern, bis wir Entscheiden müssen. Einsatzzone Normandie, das Ziel ist klar, ein Plan besteht, das Ende ist ungewiss. Kopfzerbrechend sitz ich da, das Wetter ist ungünstig verregnet, der Kanal ist voll. „Noch einen Bourbon!“ krakeelt meine besoffene Stimme, mein Whiskyglas füllt sich mit dem edlen Zeug aus Kentucky. Die Birne voll, den Offiziersrang vergessen, ging es raus. Im nächsten Augenblick fand ich mich wieder in der Ausnüchterungszelle. Unverhofft, dann doch die Order. 2230 Lt. Dunkelfabrik gibt die Einsatzkoordinaten bekannt, es gilt einzumarschieren. Das Kampfzeug verzögert geschnappt, und ab ging’s. Die Landungsklappe öffnete sich, das Gemetzel fing an, brachial mähten die SSF-Sägen aka Knochensägen die Crowd nieder. Da mein Einsatz erst gegen 0100 anfing, verpasste ich den ersten reizüberfüllten Schlag der SSF-Verbündeten. Die Leichen schwammen in dem tiefrot gefärbten Wasser, der Küstenstreifen schien so weit weg. Ein gehörige Portion Glück hatte ich schon, nun lag ich dort, unvermittelt vor der Geschützanlage. Die Küste gefüllt mit unzähligen toten Leibern, die Wetterlage änderte sich nicht. „Wo blieb die Verstärkung?“ fragend sah ich mich um. Weitere Members trafen nun endlich ein, das Landungsboot war stark verzögert auf Grund einer brachialen Gegenströmung. Gut motiviert stellten sich die Gemüter dem feindlichen Feuer. Nach wenigen Sekunden stärkte es uns nieder, die Blutzirkulation in den Kapillaren verminderte sich, die Hochgeschwindigkeitsgeschosse versetzten unsere Leiber in einen neurogenen Schock. Die Sinnungswahrnehmungen schwanden binnen Sekunden. Es wurde kalt, die Augenlieder schwerer, die Eingeweide hingen aus meinem Körper. Verstreut lagen abgetrennte Körperteile auf dem herrlichen Strandboden, eine Millisekunde später sackte ich in mich zusammen, kniend. „Hier hätte man sicherlich wunderschön Baden können“ dachte ich mir, kurze Zeit später verteilte sich mein Gehirn auf dem weißen Strandboden. Brutal wurden die Leichen weiter zerlegt, ich brach schließlich vollständig zusammen, nahm einen letzten Zug dieser herrlichen Seeluft und verschied an diesem herrlichen Strand, irgendwo im Nordenfrankreichs. Es öffnete sich eine Tür, nicht weiß erschien das emittierende Licht aus der Tür, sondern Blutrot.
Am Höllentor saß bereits der Junker der für die Fährüberfahrt einen äußerst gerechten Sold von 7 Wirbelknochen verlangte. Geschwind waren diese aus dem Kadaver gebrochen. Der Weg in die Hölle wurde durch ein Labyrinth aka „Tunnel des Schreckens“ wieder erschwert, zwei Optionen standen zur Auswahl. Die dunkle Sackgasse, die so manch einen tüchtig verarschte und der dunkle, enge Pfad ins Lustloch, dicht behangen mit so manches Gewirr.
Ganz klar, ab ins Lustloch mit dem guten Stück, hehehe. Was für ein geiles Gefühl, der Floor mit dem übelsten Tarnnetz vom Top her bekleidet, dazu die rote Beleuchtung, die dem Ganzen die gewohnte düster-höllische Atmosphäre verpasste. An der Engstelle gab es ein kräftiges Stroboskopgewitter, natürlich im kräftigen rot Gehalten. Im Front gab es natürlich auch volles Blitzlichtgewitter, und mitten zwischen den Lautsprechern befand sich der Geschützturm! Natürlich getarnt, auf der Anhöhe befand sich zentrisch die Kanone, links und rechts war diese von einer Flag geschützt. Im Top noch zwei „Tschechenigel“ wo sich unmittelbar dahinter die Decks der DJs befanden unmittelbar darunter befand sich der SSF-Banner– Fuck Planetweichcore! Das übelst geile war aber das Kanonenrohr, das neben dem dekorativen auch noch voll funktionstüchtig war. Yeah, ein integrierter Nebler war der absolute Hit daran :rofl²: Natürlich wurde dieser im Tarnnetz gehüllte Turm ebenso durch Lichttechnik (Spotlights, integrierte Flasher) entsprechend in Farbe gesetzt.
Partyfeeling Sehr viele bekannte Gesichter und auch so eine echt geile Partycrowd sorgten für das absolut geile Partyfeeling! Yeah, selten feiert man zu solcher brachialen Musik so entspannt und vertraut. Einfach geil!!! Der Floor war ordentlich gefüllt es gab Zeiten da fand man keinen richtigen Platz zum exzessiven Tanzen. Selbst als es zum Ende hin ging, war noch eine üppige Anzahl vorhanden, die noch richtig geil Stimmung, yeah!
Die Acts Igoa habe in seiner vollen Set-Länge genießen können, yeah, ein richtig schön massives Stück hat er uns dargeboten. Der Sound passte sich super der Kulisse an, da denkt man unweigerlich an der Spruch „Krieg ist scheiße, aber der Sound ist geil!“ :lol: yeah, so hat man sich gefühlt. Als würde er direkt hinter der Flag stehen und die Flieger vom Himmelholen, voll genial sein live Act! Anschließend räumten Blasphemie und +-Error die Wrackteile mit einem brutalen Noise Set ab, yeah, auf jeden ein brutales Ding. Das ich zu so früher Stunde nicht wirklich tanzen konnte, war aber ein Genuss diese zerstörerische Set zu lauschen, geiles Ding Jungs! Anschließend wurden runter gefahren, die kleine Elvira aus Frankreich sorgte am Anfang ein wenig für Romantik. „Eine schöne Reise, schon ein ganzes Leben lang….Ja,ja,ja.“ Das Tempo wurde angezogen und das ganze Gefasel eines an Alters-Demenzleidenden geistesgestörten Musikantenstaddl Sänger über den Haufen geworfen! Hehe, yeah, was für ein feines 90minütiges Set. Der abwechslungsreich und immer schön brachial nach vorn gerichtet, wenig verschnauf Pausen. Erst zum Ende gab es das melodische Pausieren. Das Kurwastyle Projekt nahm das Ruder an sich und legte mit seinem Frenchcore, Hardcore, Speedcore Set ein ordentliches Tempo hin. Bis leider die Endstufe ausstieg und der Beat um die Tiefen gekillt wurde. Die Technik kümmerte sich zwar schnellst möglichst drum, aber er hielt fest an seinem Projekt. Der Crowd machte es, so schien es, erstaunlich wenig aus. Der Hakkiba hatte am Anfang auch noch die erwähnten Probs, als schließlich der Bass wieder da war, ging ein Yeah-Schrei durch die Menge :-) Ein schickes geiles dynamisches Set lieferte er uns unterstrichen mit Vocals vom MC NH3 ;) Yeah, richtig geil kam auch die Platten vom M1DY! Ich denk da nur an 37Dicks oder Tokyo Style Speedcore, hehehehehe, richtig schön geil und nicht nur mir sagte es zu sonder auch der Crowd, geiles Ding :) Dazu gab es noch zum Rasten kleine melodische Flächen, die auch gut taten, denn meist folgte darauf das apokalyptische Dauerfeuer aus dem Geschützstand. Wo der Hakkiba ist, kann der Rob nicht weit sein. Übelst geil, ober Hammergeil, wundervoll geil, ach egal, finde keine Wort, hat einfach übelst gepasst sein melodisches Intro!!!! Wow, was für ein Ding. Wie dir Ruhe vor dem Sturm baute sich da was gewaltiges auf, schließlich wurde es mystischer. Es braute sich da was zusammen und so kam es schließlich auch gewaltig brachial, auch hier wurde das Set durch Vocals vom MC Hakki unterstrichen :rofl: Hehehe, auch hier ging es dynamisch von Genre zu Genre, Tempo zu Tempo. Yeah zum Outro vom NH3 gab es noch ein was ruhiges zum Ausklingen. „speedcore city, speeeedcoooore cityyyyy, hahahahaha, yeah“ Botzki, nahm Tempo auf und versetzte Pulsartig die Crowd mit seinem Sound in Schwingungen, hehehehe geiles Ding. Vor allem die Täler mit diesen hochfrequenten Sounds zu zerschießen, geiles Zeug aus dem Coreground. Yeah, dieser maschinelle-industrial Eindruck blieb bei seinem Set schön bestehend. Erinnerungen an Manufakturen werden wach, wo im unglaublichen Tempo Halbzeuge hergestellt werden. Diesen Sound behielt sich auch der DJ von Hakkfleisch Recordz bei, auf jeden ein schickes Ding! Loleck gab schließlich den bösen Leutz noch einmal was auf die Mütze, erst langsam aber dennoch sehr dominant wurde er immer brutaler und lies sich an der Crowd Sound. Sein Sound füllte die Öffnungen seiner Opfer, yeah, die letzten Verbliebenen nahmen es auf sich und gaben sich dem Sound hin, brutal schreiend und tanzend zugleich ging es ins gleißende Licht eines unberührten Nachmittags.
Grüße Yeah, viele Grüße gehen an André, Jens, Norman, Rob, Thomas, René, Juliane, der SSF-Crew und alle die da waren. War ein feines Ding, Böse 7 muss folgen :)
Yeah, was für ein fettes Ding und das bei so einem bescheidenem Wetter, aber es ging äußerst geil her, das selbst die Lokale Presse berichten musste. Schade war nur, dass der Reporter einer höchst dubiosen Person die Fragen stellte. O.k. es war Männertag und man verzeihe ihm seine übertriebenen Aussagen. Wäre er wirklich Vorort gewesen hätte er höchst erfreute Partyteilnehmer, die wie vom Teufel besessen zum übelst geilen Freetekno-Beat der 3 Soundsystem abgingen, angetroffen. Am Mittwochabend ging es trotz Unwetter los, gegen 12 schien die Welt unterzugehen, Sturm, Regen und ein übelstes Stroboskopgewitter ging einher mit dem Aufbau. Für einige Zeit mussten die Soundsysteme von Affect und 23 schweigen, zu krass war das Unwetter. Gegen 3 war es nun so weit, dass Event konnte starten. Die Soundsysteme fuhren hoch, das angemietete Baustromaggregat (1) lieferte genügend Power um beide Anlagen mit Strom zu versorgen. Schon geil wenn man mitten in einer Waldlichtung steht und doch neben sattem Sound auch mit Licht- und Nebeleffekten zu gebombt wird. Großartige Leistung, nicht nur den passenden Ort zu finden, sondern auch das mit der Logistik so zu realisieren! Respekt! Donnerstagnachmittag trafen nun die Leutz vom Protek und Akedia Soundsystem ein, fleißig werkelten sie an ihrem gemeinsamen Soundsystem so dass es gegen 21Uhr vollständig mit der visuellen Technik lief. Yeah, zu dritt wurde nun der angrenzende Wald mit dem fetten Beat geflutet und alles Getier vorm hannoveranische Jägersmann gerettet. Ein wenig ungemütlich ging es in den Freitag, die übelste Regenfront machte sich mal wieder breit, naja, ein Grund eine Pause einzulegen. Abends wieder angekommen, vernahm man nichts mehr, Affect und 23 waren unlängst aus und teils abgebaut. Vom mächtigen Feiern war nichts mehr zu spüren, es schien wie ein geselliges Zusammensein vorm Soundsystem. Eine Box lieferte noch Sound, die frohgestimmten Gespräche waren weit aus deutlicher zu verstehen, als die geile Mucke. Schließlich machte die Polizei auf Grund der nervenden Bewohner dem ganzen ein Ende. „Die Musik hört man 2km weiter….[…] sie haben 2 Tage komplett durchgefeiert! Jetzt ist Schluss!“
Review - Im Fadenkreuz
„Waldlichtung, K6, Schilder beachten! Hotline XY“ war die Info in meinem Handy, mehr oder weniger gut vorbereitet, ging es los. „Tank hatte noch ein wenig was drin, sollte aber bis zu Loc reichen!“ dachte ich mir so. Funke sprang über, Auto aus der Parklücke mit geschicktem Händchen manövriert und in Richtung Ortsausgang gesteuert, extremes Wetterleuchten machte sich am Himmelszelt breit. „Na wenn das nicht einmal ein kräftiges Stroboskoplicht ist“ erst beschleunigt, dann doch angehalten um Foto zu machen, konnte ich vergessen, Blitzableiter aufm Felde zu spielen wäre dann doch net so cool gekommen. Wieder in den faradayschen Käfig gesetzt und weitergefahren und schließlich doch eine Abfahrt zu früh genommen, umgedreht und wiederholt übers Land kutschiert. Ein mächtiges Unwetter wütete ringsum der Landstraße, ein Grund mehr um mal ruhiger zufahren gedacht, getan und plötzlich stand einige Meter vor mir ein ausgewachsener kapitaler Eber. Da bekommt man Respekt, die Bremse dann doch etwas kräftiger getreten, nur wenige Augenblicke später war er weg. Dumm aus der Wäsche geschaut, total übersteuert Fenster runter, gerufen: „Noch so’n Ding und es setzt was!“ Fenster hoch, Blick auf’s Handy. Die Straße passte laut gMaps, die Suche konnte erneut beginnen, grinsend Gas gegeben und gemütlich gerollt.
Gesucht gefunden, so schien es…
Ein blaues Männchen markierte eine Fichte, „Kein Ding, das muss es sein!“ ich fuhr auf einem holprigen Plattenweg, genau so wie im Ticker beschrieben. Etliche Meter ging es in den Wald, hinweg über stillgelegte Bahnschienen bis zur Waldeskreuzung, ein Pfeil zeigte nach links. Nun wurde es wirklich abenteuerlich, kräftige stürmen untersetzt mit großen Regentropfen. Yeah und ich mitten im Wald, wo ich nicht einmal weiß wie ich raus komme wenn ich aufsetzen sollte. Kraft meiner Wassersuppe ging es noch tiefer rein. Hinuntergefallene Zweige wurden kurzer Hand von mir entfernt, belohnt wurde das Ganze mit einer Regendusche. Ein Licht blitzte vor mir auf, „yeah, das passt, das muss es sein“ einige Momente später stand ich wieder auf einer Landstraße, rofl².
Kolonnenfahrt querdurch den Wald
Schon wieder fing es an, wie aus Eimer zu schütten. Es machte sich schon ein wenig Pampigkeit bei mir breit. Ich fuhr in Gahro ein, hielt an schaute auf meine gMap, ein neuer Plan musste her. Zufälligerweise hielt neben mir ein weiteres Fahrzeug, Fenster runter, feuchtes, fein, zerstäubt Nass hinein. „Wo geht’s zur Bunkerparty?“ „nee,nee Waldlichtung“ Wenig später waren wir schon 4 Suchende, einmal ging es quer durchs Areal. Alte Relikte des kalten Krieges wurden in einer Sightseeing Tour geschwind abgeklappert, doch von Party nichts zu spüren. Bis jetzt war das einzige Indiz auf diese Manöver, einer fast verlorenen Nacht, das wilde Aufflackern der Füllstandskontrollleuchte des mir zugewiesenen Fahrzeugs. Die Kolonne kam zum stehen, munteres Gequassel. Meine Mitstreiter hatten übrigens zufälligerweise selbiges Problem, schließlich wurde eifrig das Netzwerk abtelefoniert. Wir schlossen nun mit dem fünften im Bunde auf, der uns schließlich zum Ziel führte. Eine alte militärische Feldrollbahn der Russen, die von den dort lebenden Wildschweinen mächtig umgewühlt wurde, war das Partyareal mitten in einem dichten und gesunden Wald. Die Waldlichtung wurde vor uns unlängst gemäht, kein Platttrampeln war angesagt. Yeah, Wagen abgestellt, ausgestiegen, gelauscht, gequasselt, gefreut. Es war noch ungewöhnlich ruhig (soundtechnisch), aber der Regen ließ nach. Partystimmung machte sich breit. Die Lichttechnik aktiviert, die Planen zum Teil entfernt oder gerichtet.
Affect - „Dadadada Checkpoint, Checkpoint“
Die Soundsysteme fuhren ihr System langsam hoch, leichter Nieselregen beeinträchtigte noch das Feeling, manch einer wusste sich zu helfen und rockte mit einem Regenschirm ab. Nach wenigen Momenten war auch das für mich gegessen und es ging ab, „Schick feiern aufm Felde“ hieß die Devise des Abends. Yeah und was der Act dort zu Recht gezaubert hat, hat mir recht geil gefallen. Anfangs im Hardcore Style das Gelände markiert und eingestampft und im zweiten Part mittels Gabber den Boden aufgelockert und die bunt, psychedelische Beatsaat gesät. Hehehe, fein :-) Neben dem geilen Sound vom Affect 23 war die Crew auch noch fleißig am optimieren der Anlage. Die Mannshohe Soundwall, die meines Erachtens nach einen satten Sound lieferte, thronte auf 6 einander gereihten Europaletten. Gespickt wurde das Ganze mit weiteren visuellen Effekten, wie Spotlights, Stroboskoplichter und einem Nebler. Wetterbedingt konnte man anfangs leider noch nicht 100% auf diese Effekte zurückgreifen, was sich aber mit der zu nehmender Zeit verbesserte. Hinter der Wall befand sich, abgeschottet von der Crowd, das DJ Tent, voll gepumpt mit Vinyls Suitcases und dem üblichen DJ Equipment.
Richtig optimiert und geil wirkend war es am Donnerstagabend, der Nebler stand links vom Tanzareal und versenkte so die tanzende Crowd optimal in einer Nebelwolke, das durch den roten und violetten Flasher noch einmal kräftig die Crowd wie energetisch angeregte Argonteilchen in einem Plasma anregt. Die Crowd und der Rhythmus der Musik wurden Eins, yeah so muss es sEin! Einzig Nachteilig war wirklich der Wildschaden, denn dieser gestaltete das Tanzen doch schon ein wenig schwierig. Wohltuend war das Feld an sich schon, die Gelenke und Fußsohlen wissen es zu schätzen :-D „Dadadada Checkpoint, Checkpoint“, low und immer mehr im strenght forward modus hämmerten die Beats die noch kleine Crowd unangespitzt in den saftig-feuchten Boden. Von der femininen, im zyklusbefindlichen Seite zeigte sich das Wetter, das hielt aber keinen der Anwesenden auf kräftigt weiter zu zelebrieren :)
B23 - ES Pro
Links vom Affect Soundsystem befand sich das 23 aka ES. Ein fettes Tarnnetz, was von der Seite wie eine fette-grinsende Raupe aussah, markierte und überdachte das closed Areal, im Hintergrund thronte noch anfangs ein besetzter Hochsitz. Diverse Patches wie Gasmaske, Warnschilder, und diverse Artworks vom Sputnik dekorierten das System zusätzlich. Ein wenig minimal sah es dagegen bei der visuellen Schiene aus, was aber kein Problem war, LASER und Nebler lieferten gute Dienst zum Derben und doch ein stückweit härteren Beat, der überwiegend im Gabber / Hardcore Segment angesiedelt war. Ganz großes Plus war bei dieser Wetterlage das überdachte Tanzareal, yeah. Der Beat war wieder einmal ordentlich und zum Surrounding abgestimmt, aber in einem Bunkertempel wirkt dieser Sound deutlich härter und magnetisierender. Nichts desto trotz, es wurde Durchweg gut und feierwütig getanzt.
Protek und Akedia
Yes, Donnerstagnachmittag trafen Protek und das Akedia Soundsystem, die im Joint Venture ein Soundsystem aufbauten, ein. Abends mit Einbruch der Dunkelheit entfaltete es seine voll Leistung, aber bis es soweit war musste es aufgebaut werden, was die Crew auch überaus schnell realisierte. Interessant ist auch das Setting des Systems, aus der Luft betrachtet erinnerte es sicherlich an ein Peace Zeichen, fehlte nur noch der Kreis. Zwei alt gediente Fahrzeuge der Feuerwehr wurden winklig zur Soundwall aufgebaut, keine Frage, sie wurden vollständig ins Soundsystem integriert. Stroboskoplichter, Spotlights und diverse Artworks (lustig war ja das Werk von der Queen und der Frau Merkel rofl) verzierten die tristen Karoserien. Das ganze Areal wurde zusätzlich mit einer Plane ausreichend vor etwaigen Regen geschützt, spätestens freitagsfrüh erwies sich das als überaus nützlich. Direkt im Anschluss der Soundwall befand sich das DJ Tent. Die Soundwall wurde durch liebvolle Artworks und einer VJ Show überaus effektiv in Szene gesetzt. Die abgestimmten Visuals auf der Leinwand sowie Monitoren und Lichttechnik (Spotlights, Flasher) gaben dem Ganzen ein besonderes Flair, aber das alles wäre halb so fein gewesen wenn der psychedelische Beat nicht so eine immense Sogwirkung auf mich ausgeübt hätte. Yeah, es hat voll meine Stimmung am Männertag getroffen, kein Ding, echt hammergeil!
Partyfeeling
Die Crowd war überaus lustig drauf, überall wurde kräftig das Tanzbein geschwungen um friedlich für den Schutz der Wildschweine und Biosphäre zu sorgen. Am Donnerstagmorgen gab es dagegen ein kleines Problem mit dem Jägersmann, wie ein Beserker fuhr er auf uns zu, stieg aus seinem ollen olivenfarbenen VW Pickup und ließ seine Frustration an dem nächst Besten aus. Seine Wildschweinjagd konnte er freilich an jenem Tag vergessen, mit ihm zu reden war nicht wirklich möglich. Er zog nach kurzem Disput von dannen. Die Party ging ungetrübt in den beiden Soundsystem weiter. Gegen 7 war es nun doch leider soweit, 2 Streifenwagen sowie der Hannoveranische Jägersmann sorgten für ein negatives Potential im Feiergeschehen. Die Soundsysteme schwiegen, die Stimmung der Crowd wurde merklich angespannt. Der Einsatzleiter sowie der Jäger und der vermeintliche Veranstalter führten ein kurzes Gespräch. Der Jäger lies sich diverses Zeug einfallen um Stimmung gegen uns zu machen, der Polizist ließ sich am Ende nicht vom Jäger verarschen, wies ihn in seine Schranken, als dieser seine Arbeit in Frage stellte. Nach 30 Minuten war es vorerst gegessen, 1:0 für uns. Es musste erst einmal geklärt werden wem das Areal gehört. Naja, schon mies das Ganze, die Acts sowie teile der Crowd, waren doch schon sichtlich angespannt und genervt. Der Sound wurde langsam wieder hochgefahren, der Beat pulsierte wieder durch den Wald. Beide Soundsysteme fuhren vorerst einen aggressiven Beat, der sich aber nach gewisser Zeit wieder normalisiert. Lets Party! Das ganze hielt aber nicht wirklich lange, gegen 9. Kamen sie wieder, neu im Bunde war der Pächter (?). 2:0 verlief es für uns, wieder einmal fiel der Jäger negativ auf, bevormunden eines Polizisten kommt halt nicht gut. Der Pächter war anfangs doch ein wenig entnervt, voller Terminplan etc., zeigt sich aber nach der Vergabe der Auflagen (Müll wegräumen und Abnahme durch den verantwortlichen Bauern, etc., @Müll: mehrmals am Tag erfolgten unlängst Aufräumaktionen, des Weiteren hingen schon von vornherein Müllsäcke rum die auch genutzt wurden) doch locker. Wäre der Wildschaden nicht gewesen, wäre es mit Sicherheit negativer für uns ausgefallen. Warum muss man eigentlich einen Jäger aus Hannover bis nach Südbrandenburg holen?
Yeah, show must go one…. Massive wurde nun nach diesem glücklichen Ausgang weiter gefeiert, mit der Zeit trudelten auch einige Fahrradfahrer ein, kurz vorm Wiesenrand standen hielten sie aber an und drehten wieder ab. Keine Frage, den Rentnern war es zu bieder. Das sich aber dennoch einige Jugendliche aus Gahro und Co einfanden ist doch fein, komisch finde ich nur manche Mädels…wie kann man Schick gekleidet auf eine so eine Party gehen? (Absatzprobleme gibt es doch sowieso ^^ naja, wenn man unbedingt an seinem Freund hängen muss….jedem das seine –lol-) Ultrafunny wurde es dann doch noch, yeah, altbekannte Gesichter wiedergesehen :-D Auf jeden war es super entspannt und lustig mit den Leuts zu feiern. Auch diese Atmosphäre kam übelst geil rüber, wäre die Wetterlage zum Sonnenaufgang und -untergang besser gewesen, hätte das mächtig reingehauen. Das es am Freitagmorgen wieder so übermäßig regnen musste kam überhaupt nicht gut, total vom Regen geduscht ging es erst einmal in den Standby Modus.
Als ich Freitags abend wieder dort Eintraf, war es überaus ruhig. Ungewöhnlich ruhig, man hörte fast gar nichts mehr, nur Stimmen. Die beiden Vorreiter waren bereits abgebaut, das letzte System wurde im reduzierten Gang gefahren. Der Sound war trotz des einen Lautsprechers einfach genial und schön treibend, die Stimmen der Anwesenden übertönten bei weitem die Musik. Die Nacht war sternklar, fehlte eigentlich nur noch ein Lagerfeuer und das ChileOut Feeling wäre perfekt. Relativ gemütlich war es, bis zu dem Zeitpunkt als 3 Streifenwagen neben dem Soundsystem parkten. Schließlich verstummte die Anlage, die Polizisten infiltrierten das Tent. „Man hört die Musik 2km weiter….[…] sie haben 2 Tage komplett durchgefeiert! Jetzt ist Schluss!“
Diskussionen machten sich breit, die Stimmung heizte sich im Zelt auf, die Polizei handelte. Es wurde widerwillig abgebaut.
Am nächsten Tag erschien ein Bericht in der lokalen Presse, die Tatsachen wurden übertrieben dargestellt, die falsche(n) Quelle(n) befragt. Ein jähes Ende, aber dennoch im Rückblick ein geiles Weekend, mit wenig Schlaf aber umso geilere Mukke ganz im Sinne des Freetekno. :-))
Viele Grüße gehen an die einzelnen Crews, habt euch mal wieder Top ins Zeug gelegt und ein richtig geiles Freetekno Event organisiert, einfach großartig! Susi + Anhang, Peilo, Mike, Sven, Christian, Rob, Kati, die Offroad Kollegen und all jene die ich gerade vergessen hab ;-)
Yeah, gerade zurück aus dem Manöver CZ, der Körper noch ganz o.k. aber sichtlich durchgefeiert, das Gemüt erschöpft. Der Kopf rot gebruzelt, die Muskeln verkrampft. Ja so ist es, so darf es sein ;) 12 verschiedene Soundsysteme (CZ, De, Pl) angehört, prächtig mit ca. 5000 Mann gefeiert, gechillt auf dem naheliegenden Acker. Körper aufgerichtet und in Richtung Anlage transferiert um dort erneut gnadenlos durch zu Feiern :-D Was für ein geiles Event und auf jeden einen weiteren Besuchwert, aber nur mit entsprechenden Utensilien! Die dort versammelte Crowd war außerordentlich geil und aufgeschlossen drauf! Es war scheiß egal ob man aus Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland oder Polen kam, die Tschechen waren aufgeschlossen und wie ich es gespürt habe überaus gastfreundlich (auf dem Event). Die Crowd hat ordentlich mit gerockt, von gechillt bis zum ekstatischen Freundenstanz war alles dabei. Die Soundsystem boten jedem Geschmack etwas, so wurde es nie langweilig! Auch die Leistung, die hinter dem ganzen Event steckt verdient echt Respekt! Alles lief, soweit ich es an den 2Tagen beurteilen konnte, TOP!! Klar gab es kleine Probleme, aber wo gibt es die nicht? Fazit, yeah, hat sich definitiv gelohnt! Da nimmt man gerne den einen oder anderen Umweg in kauf!
Review
Ab geht’er der Peter ^^ Der Gedanke gen CZ zu fahren war ja schon seit der Partyinfo von Anfang an da, dank dem Web2.0 gab es auch die zu gehörigen GPS Koordinaten, so dass es eigentlich schon Donnerstag los gehen konnte. Irreversible Stupidität meiner selbst zwangen mich aber zum Umdenken, naja auch das verregnete Wetter zum Abend hin… So ging es Freitag zur passenden Uhrzeit so schnell wie möglich los, Ticket gekauft, Body Check von der Polizei, eingestiegen in die RE…. sinnfreien Gesprächen mit durchtränkten Zweideutigkeiten der rechten Szene gelauscht, sich gefragt welche Probs so mancher hat…Typus Demo ausgestiegen, weiterfahrt allein im Zug. 3h später in Zwickau aufgeschlagen. Ticket für den Grenzbereich gekauft, zweimal gedreht, ein halbes Mal Umgefallen und direkt im Zug gelandet. CZ Bordercrossing, bis nach Kracelice. Ja,ja, bis hier her lief ja alles ganz gut und das sogar nach Plan…bis hier her. Dank der Umbaumaßnahmen am Schienennetz, ging es nur noch via Ersatzverkehr weiter bis nach „Luh nad schlagmichtot“. Yeah, das war ein kulturelles Erlebnis, die Busfahrer im Osten sind nach wie vor Hardcore! Gnadenlos wurden Kurven geschnitten, rabiat abgebremst und so manches riskantes Überholmanöver durchgezogen, wohl wissend das in der Kurve mit Gegenverkehr zu rechnen war und das bergauf… aber man hat es überstanden, gut durchgeschüttelt zweimal problemlos umgestiegen kam ich in „Luh …“ an. Leider gab die gezeichnete MyMap nicht soviel her, nur Ziel, Ortsname und Haltestelle. So ging es entlang einer Landstraße vorerst in Richtung der GPS Koordinaten. :lol: als ich bereits den Sound auf der Landstraße hörte optimierte ich meinen Weg, quer übers Feld ging es in Richtung Sound. Schließlich habe ich es Nachmittags doch tatsächlich erreicht, nach diversen Sumpflöchern und reisenden Bächen war ich angekommen :-D und das sogar in einem guten Zustand, das sollte sich aber der nächsten mir verbliebenen Zeit ändern. :lol: naja dummerweise, hatte ich nur einen Akku dabei, sodass nur vom 1. Mai das eine oder andere Bildchen/Video entstand.
Soundsystem
Auf die stolze Zahl von 12 Soundsystemen komme ich, was aber wieder durch Aufbau und Umbau arbeiten nicht so genau gesagt werden konnte. Die Soundsystem waren musikalisch sehr breit und teils sehr ins Detail verliebt aufgestellt! Manches Soundsystem hat dabei einfach nur eine brachiale Boxenwall aufgestellt und die Tekker mit dem satten Sound zu gebombt, andere wiederum haben sich extremst Mühe gegeben und in der massiven Soundwall diverse selbstgebastelte Robotergestelle aufgestellt und diese zusätzlich passend ausgeleuchtet, was absolut geil kam und entsprechend der Hingucker war! Die großen Soundsystem hatten neben dem Getränkservice auch noch gleich gegrilltes Angeboten, T-Shirt und Patches Store war vereinzelt auch anzutreffen. Auf jeden alles ganz gut drauf ausgerichtet um nicht nur einen Tag dort zu verweilen sondern durchaus länger :-D Achja Stinke Buden gab es auch…
Da ich Tropskocher vergessen hab mein Geld zuwechseln, sah es anfangs für mich ein wenig bitter aus. Dank eines hilfsbereiten CZ-Tekkers, thank you Lucas, war das dann auch kein Problem mehr. Yeah, auf jeden ging es da erst richtig spaßig los :-D
Das polnische Soundsystem AFT Demolka mit seinen psychedelische Vibes festigten mich in meinem Drang nach freien Tanz. Jede einzelne Frequenz durchzog meinen Körper und versetzte diesen in Schwingungen, aus Schwingungen wurde Muskelzucken, aus Muskelzucken wurde schließlich rhythmische (mehr oder weniger) tanzende Bewegungen :-) Schwer wars los zu kommen und zu verweilte ich dort. Yeah, was die Djane dort her gezaubert hat war echt übelst fein. Direkt passend zum Sonnenuntergang und die pure Energie zum Feiern!!! Anfangs tanzten wir nur zu viert am Ende waren 15/20 Mann, davor versammelt und wackelten ihre Leiber zum Beat! Richtig geil dieses kollektive Treiben auf der Straße :;-D Da wurden sich Absperrbänder der Polizei um den Hals gebunden und freakig passend getanzt oder einfach nur, in soften Bewegungen der Beat gegroovt. Gechilt, wie auch ekstatisch ging es daher, Respekt!!
Doch bei so vielen Soundsystemen, sollte man sich nicht nur auf eines verschießen, so ging es weiter. Yeah, ganz geil wars das Desystematik Sound Lab dort zu sehen :-D Dresden grüßt CZ :-) Ziemlich weit am Anfang stand das Soundsystem. Ein massiv und geil drückende Wall thronte dort, mit LASER, Stroboskoplicht, Spotlights, Nebler und diversen Gimmicks untersetzt. Yeah, ein schickes Soundsystem, natürlich auch mit eigenem Shirt Shop :-D Zur Stunde legte Kersoin auf :rofl: yeah, wie schon im Tribewerk mit dem Terrorbit, hämmerte er auch im Openair was wunderbares daher :-D Hehehehe, da muss getanzt werden! Ganz klar, auf jeden ein feines Ding! Zum Abend wurde das Areal noch ein stückweit erweitert, ein Zelt mit dem DJ Equipment wurde vor dem beschriebenen Soundsystem aufgebaut sodass die DJs hautnah ihr Akt darlegten. Ganz funny wars auch, dass auch sehr viele aus dem Desystematik Umkreis extra aus De angereist sind um dort mit zu zelebrieren, schickes Ding :-) Richtig massiv hat es dort in den Morgenstunden gerockt, die Sonne ging gerade auf und es wurde gerade ein relativ verträumtes-melodisches Set aufgelegt, YEAH!!! Hat voll die Stimmung getroffen und verlieh so eine totales High-Emotional-Level, ein Genuss vom feinesten es so zu erleben. Manche Tracks wirken halt in dieser Kulisse einfach magisch! Top Ding!
Das ich in der Zwischenzeit hin und her gesprungen bin muss ich nicht erwähnen :lol: das furchtbarste war nur die Stunde vorm Sonnenaufgang. Es war so etwas von arschkalt (:lol: falsche Kleidung halt) das es einem irgendwie die Stimmung genommen hat. Aber nach dem Sundance Rave am Desystematik Lab und den davor vorgenommenen Lagerfeuer Aufwärmstunden mit Tanzeinlage passte das schon :-D hehehe, nicht zu vergessen sind so die Leute die man Abends so beim hin und her treiben trifft, da haben sich so manch lustiges Gespräch entwickelt, nicht wahr Marlena :-)
Zum Nachmittag war neben dem freshen Drum and Bass Floor auch mal massives Chillen aufm Stein angesagt, bin voll weg genickt, als ich dann wieder wach war, wars um mich geschehen. Birne rot, massiv rot, :lol: kein wunder warum mich so viele Mädels angeklotzt haben, dachte schon ich wäre der Grund, neee meine Signalleuchte wars ^^ Yeah, wieder Anschluss an den Lukas genommen, fein gebrabelt, gelacht und Tanzflächen unsicher gemacht. Ich glaub es war das Elektro-Pankx Soundsystem mit den Robotern, zu mindest lief dort ein anreizender Beat der einem zum wegstampfen animierte. Massiv geil, die Flächen füllten sich auch merklich, wieder nahte sich ein Sonnenuntergang. Aber diesmal war ich klüger und zog die Nacht unter massiven Tanz Einsatz durch. Wie schon beschrieben, kamen die Visuals und die Beleuchtungen echt geil an. Dazu der große Metal-Dude in dem seinen Bauch ein Teerfeuer brannte, yeah welch geiler Geruch ;) Aber zum Chillen wollte ich dieses Mal nicht übergehen, und verlies nach dem Check an der Bar diese mit einem Getränk ^^
Das danebenstehende Lux (kenne nicht den genauen Namen) Soundsystem war von den Visuals her aber am geilsten. Eine Live VJ Animation auf 2 Leinwänden und 4 Bildschirmen, machten schon was her :-D Dazu der psychedelische Beat und dieses knackige Atmosphäre, einfach himmlisch :-D Yeah, kam auf jeden jut an :-D Das Soundsystem Mimik dagegen, hatte eine massive Boxwall. Ich weiß nicht wie viel KW die Anlage hatte, aber diese Wall versprach echt massiven Druck, der einem ins Nirvana bläst! Manch Club träumt von so etwas und die fahren so etwas mobil mit sich rum, krasse Leistung! Der Style verlief vom freschen Techno Sound über Hardtekk bis OldSchool Techno, es war folglich super dynamsich aufgestellt.
Das Soundsystem von FreeTekkno gefiel mir nicht sonderlich, möchte ich dennoch erwähnen auf Grund der großen Resonanz welche man dort über die Tage spürte. Es war zwar nur ein kleines System, aber die Tanzende Crowd war über die von mir gesehene Zeit durch aus konstant bei 30 Mann, würde ich PiepMalDaumen schätzen. Auch an sich, waren die Leute dort sehr krass drauf! Aber die Tschechen stehen wohl auch Musikalisch auf diesen „Funky“ Techno Sound, hmm, nicht ganz meine Welt, aber cool zu sehen wie doch jeder so seine Richtung hat und vor allem wie sich die kulturellen Unterschiede zeigen. Repäsentativ ist diese Ansicht ja nicht, aber dennoch auffällig das bei den Soundsystem mit „Funktechno“ Anteil die meisten abgingen, … Nun gut, war mein erster Eindruck.
Auch übelest brechend geil kamen die beiden Drum and Bass System, yeah, also den meditativen Kick gab es dort, waren zwar nicht so stark frequentiert wie so manch anderes aber es kam genialst daher :-) Very Nice, zwar war ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr tanzfähig, aber es war dennoch geil :-D
So dass wars mit meinem mehr oder weniger groben Umblick, Video- und Bildmaterial gibt es in der Linkliste :-D
Funny Things fand man dort auch, ich denke nur an die Kaputtnicks die mit ihrem roten Renault übers Acker heizen mussten um zu testen, wie viel der Spolier ab kann :lol: nach dem diese den zum Teil auf dem Acker verteilten ging es ans versenken :rofl: Zum Glück waren genug hilfsbereite Leute da, die beim Schieben helfend mitwirkten ;) Das am Samstag wieder einiger auf diese Idee gekommen sind ist schon äußerst dumm! Naja, ohne Worte halt. Was vielleicht ein wenig störend war, war vielleicht die Reduzierung der Lautstärke am Samstag bzw. das Schweigen. Aber wenn man bedenkt, dass man den Bass bis JWD gehört hat, ist das auch verständlich. Man muss halt auch die Seite der Anwohner sehen.
Grüße/Greetings Niko, Raver0, Lukas and friends from Cz, Marlena und ihre Crowd aus Österreich, Kerosin, Contergan, Caro, Marcel sowie die Desystematik Soundlab Crew und alle die da waren :-D Schickes Ding :-)
Was für ein Festmahl! Tanzrausch lud zum großen Bankett ein, im Hauptgang gab es kräftig derbes vom Cannibal Cooking Club, aber auch das Dessert konnte mit lokalen Acts die Mäuler kräftig stopfen! Ich für meinen Teil, konnte nicht anders und fraß mich wie eine siebenköpfige Raupe durch den Hauptgang. Angefangen beim Subnoize, der mit einem abwechslungsreichen Gang zwischen harter und softer Köche hin und her köchelte. Weiter ging es mit dem Lamar, der wieder einmal ein absolut geil-emotionales Menü präsentierte und einem zur Besinnung verhalf. Zum Duo TSN SBI aka TSBIN das mit gewohnten knackig-geiler Küche die Mäuler richtig wässrig machte und die Mägen ordentlich durchschüttelte. Schließlich gab es ordentliche kannibalistische Küche, genügend Leiber wurden zusammen getragen und durch die vorherigen Gänge ordentlich zwischen Gut und Schlecht selektiert, denn nur die guten kommen ins Tröpfchen ;) Die schlechten wurden zu Knochenmehl verarbeitet und an die Crowd im ordentlichen Beat verfüttert und ich muss euch sagen, es war großartig lecker! Inkognito machte nun reine im Anschluss „reene“ gemütlich scheppernd wurden die Körper von liquider Frequenz gewendet. Nur noch wenige der vollgefressenen Bälger hatten noch die Kraft und Kapazität um sich Microtekk und Speed zu gönnen. Doch schließlich kam das Ende, die letzten Kadaver wurden nun schließlich gegen 12 entsorgt, auch dieses große Fressen fand ein Ende. Wohl gesättigt, guten Mutes ging es nach Hause, vorbei am FastFood Stand um sich den Magen zu verderben :rofl:
Review
Gegen 1 kam ich mehr oder weniger gut im Triebwerk an, ein kurzer SmallTalk der dann doch in einem größere Sache endete hielt mich des Wegs. Verbale inkontinenz meiner einer und des Gesprächspartners ließ den Moment verblassen. Worum es ging, kann ich nicht mehr wieder geben. Was es bewirkte vermag ich in Fragmenten auszugeben, am Ende doch sehr erschütternd und des Nachdenken würdig… Ab ging es mit ihm in Richtung Knochenmühle, lang schien der Weg, doch des Gehens auf dem Strahl der Zeit nur ein Moment. An der Kasse wurde man durch den SBI Empfangen der fleißig-freudig Stempel verteilte und schön auf die Kasse wachte, auch wenn in diesem Moment jemand anders die Kasse betreute ;) Netten plausch gehalten und die Bar gestürmt, den Gaumen mit einem frischen-kühlen Bier erfrischt. Kurz gedreht und überlegt ob ein Dessert gut tun könnte.
Dessert Hmm, kaum eingetroffen, wurden einem das Dessert warm und flauschig präsentiert, dazu flüssige elektronische Beats. Das Setting wurde mittels warmen pastellfarben schmackhaft präsentiert. Doch mir in diesem Moment eher nicht angenehm, mein Gaumen verlangte eine andere Gangart. Den gut gefüllten Floor, verließ ich in Richtung Hauptgang.
Hauptgang
Yeah, da gab es schon was lustigeres und spannenderes zum Essen. Heiß her ging es unter dem Tarnnetz, welches durch rote Farbtöne der Spotlights es ordentlich nach Feuertopf ausschauen ließ! Die Köche im Front wurden durch die verschiedene Spektralfarben ausgeleuchtet, dazu gab es im Background eine ordentlich große Leinwand mit einer atmosphärischen Tunnelfahrt. Der mir erste bekannte Koch war der Subnoize der mein Gemüt doch deutlich das gab wo nach ich suchte. Saftig, ging es los, das Fleisch wurde ordentlich durch geklopft, so dass es nachher beim Verzehr ordentlich zart ist und nicht wie zäher Klumpen auf der Zunge liegt. Yeah, dann wurde es gegen 2 doch ein wenig ruhiger. Ein wunderschönes Filetstück gab es, saftig, zart. Melodisch sanft wurden die Gedanken in eine andere Sphäre katapultiert und leider doch ein wenig zu schnell brachial auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Yeah, was für ein geiles Set er da uns mal wieder präsentiert hat, perfekt! Nach einer guten Stunde waren die beiden Köche TSN und SBI dran, der Herd wurde auf 85% eingestellt, brachial wurden der Gang vorbereitet. Das Lenden im schnellen Durchlauf weich geklopft, das Gemüse ordentlich geschält, die Kartoffeln auf den Herd zart durch gekocht. Ein ordentliches Gebrodel war angesagt, aus allen Ecken dampfte es herrlich! Schwitzende Leiber wo man hinsah und schon wurde mit dem Selektieren angefangen. Den nur die harten kommen in den Garten ;)
Die wichtigste Zutat bereiteten schließlich die beiden Köche vom Cannibal Cooking Club vor, ein leichtes Spiel hatten sie. Bereits weitere kannibalisitische Anhänger aus Zwickau fanden sich ein um den beiden führenden Köche des Hauptgangs über die Schulter zu schauen und kräftig mit zu zelebrieren! Geiles Ding, die Crowd war außer sich und so ging es bunter, lustig los. Ab in den Kochtopf mit all jene die zu schwach waren, Menschen Suppe köchelte vor sich hin, eifrig wurden weitere Leiber filetiert und dem Gebräu oder der Pfanne zu geworfen. Gesalzen und gepfeffert, und das nicht zu knapp, ging es los. Kochmützen auf ein neues auf und das ganze im eigenem Sud noch ziehen lassen. So war es dann doch vollbracht, essen fassen und das nicht zu knapp ;)
Zur Verdauung gab es was vom Inkognito, ein Schnäpschen soll ja bekanntlich immer helfen. Zu geil war es am Ende doch, als man denkt es würde noch was reinpassen und man sich wieder dem Hauptgang widmete, vollstopfen war wieder angesagt. Der Pansen ordentlich gefüllt, war ein lustiges schwappeln angesagt, auch wenn man es am nächsten Tag bereut. Zum Glück gab es nichts von der schnellen Küche, ordentlich soft aber dennoch tiefgründig wurde ein schickes Menü daher gezaubert, das man in aller ruhe verdrücken konnte.
Genauso ging es mit Microtekk und Speed weiter, ein solides Set passend zum Ausklingen und Fuss fassen um den nun ordentlich gefüllten Wanst in Richtung Ausgang zu befördern. Das Befördern war schon so eine Sache, manche nahmen einen Einkaufswagen zur Hilfe manch anderer ging von Wadenkrämpfen verzehrt, humpligen Beinen in Richtung Tageslicht, hinaus aus dem Hexenkessel. Schluss, aus, es ist vollbracht :-)
Gesättigt Stolzenganges ging es nun doch hinaus, 'ich bin so satt, ich mag kein Blatt: mäh! mäh!'
Yeah, welch geiles Festmahl uns da die Crew von Tanzrausch zubereitet hat, Eins-A-Sahne! Top Ding, hat sich auf jeden gelohnt :-)
Na was für ein schickes Eastertek, 3Tage hammergeile Mucke, gut gelaunte und feierwillige Leute. Mega Stimmung, yeah hat ordentlich reingehauen!! Schade nur, dass am letzten Tag es massiv von den Leuten her abnahm, richtig geil war der zweite Tag. Spontane Muckebeschallung auf der Wiese, crasy People und eine Ausgelassene Stimmung :-D Geiles Ding!! Kurze Video Impressionen folgen :-D Bilder gibt es hier
Intro
Yeah, einen speziellen Ostercharakter hatte die Eastertek (Privatparty) schon. Durch das eine oder andere Manöver, war aber schon klar in welche Richtung es zum Abheben gehen musste. Freundlich empfing mich erst einmal bei der Zufahrt zum Bunker die Polizei, eine lustige Allgemeine Verkehrskontrolle war angesagt. Die 4 Polizeiwagen waren gut postiert, sodass eine 100% Prüfung der Feierwilligen (zumindest derer die mit dem Auto unterwegs waren und an dieser einen Zufahrt durchwollten) möglich war. Weiterging es auf einen stiebigen, von Schlaglöchern und Bodenwellen zersetzten Feldweg in Richtung des gemieteten Komplexes. Vor mir so ein dicker fetter A6 der gerade in einem Wendemanöver steckte, wie mir später Swen erzählte waren das Disco-Touristen die sich im Wald verfahren haben ^^ „Hast du Lust einen Unkostenbeitrag zu leisten“ so oder so ähnlich wurde ich gefragt, klar, da gab es für mich keine Widerrede!! Wenn man bedenkt, dass die Party mitten in der Pampa organisiert wurde, fernab vom funktionierenden Stromnetz und somit die Initiatoren für selbiges in Eigenregie und die jeweiligen Soundsystems sorgen mussten zahlt man diesen freiwilligen Beitrag gerne!
Schnell eine freie Fläche gesucht, Auto abgestellt und die Unterstellungen lokalisiert. Zelebriert wurde in zwei ehemaligen Schutzräumen , die durch B23 und Optek Soundsystem (Shelter1) und Affect Soundsystem (Shelter2) hergerichtet wurden. Schon erstaunlich was im Wandel der Zeit aus dem um 1920 errichteten Grasflugplatz wurde. Gegen 1935 war es ein Fliegerhorst der Reichswehr, ab 1945 Übernahme und Ausbau durch Sowjetsstreitkräfte und mit der Wende war vorerst einmal Schicht im Schacth mit der Nutzung. Seit 1998 sind Teile des Flugplatzes wieder benutzbar, Hangar und sonstige Anlagen werden genutzt oder vermietet, yeah :-D und einige spezielle Unterstellungen fernab vom Publikumsverkehr dienen dem einem oder anderen Teknival :-D Perfekt!
ARTISTS - SHELTER 2 – Affect Soundsystem - Format C: .. - E.S. - Ingredients - Alex Bokanowsky - Meister Eder - FAG23 - Preset - H@rlekin - Marie Hard - Manith Nakaza(AT) - Luchador(AT) - Flako(AT)
Setting aka Dekomeditatives ;)
Shelter1 Ein massives Tor, halb geöffnet und durch einen Banner dekoriert führte den Weg ins erste Ostergemetzel. Im ehemaligen Waffen-Depot gab es Getränke und diverse Accessoires, der Schutzraum wurde durch eine Plane geteilt. Der Vorraum gespickt mit diversen Relikten des Kaltenkrieges, zusätzlich gab es einen fette tranceartige VJ Show. Das ganze wurde noch einmal durch Sofas und anderen Sitzgelegenheiten gemütlich aufgewertet und komplettiert. Ab in den Floor, die Decke wurde massiv durch ein Tarnnetz ausgeschmückt, dazu gab es from the top eine massive Lasershow. Das leistungsstarke Soundsystem der B23/Optek Crew machte ordentlich Druck, selbst als ich auf dem Bunker stand spürte man noch deutlich den Bass durch die 1m dicke, von Erde umhüllte, Stahlbetondecke!! Zwischen den Soundsystems war noch genügend Platz für diverse psychedelische Grafiken, optische wurde auf zwei Stroboskoplichter (white and green) gesetzt, zudem der benannte LASER. Im Back gab es noch ein Spotlight, somit man hatte man wenigstens zu einem gewissen Grad eine Orientierungshilfe. Der DJ befand sich abgeschirmt hinter dem Wall aus Soundsystem und Tarnnetz. Temperaturtechnisch war das mit gefühlten 15°C echt kalt, halt Bunkerfeeling ^^ im Hochsommer sicherlich schick :-D
Shelter 2 Ab durch die Plane, auch diese Unterstellung wurde optisch durch eine Plane geteilt. Vorbei an der Bar ging es in den Floor, visuell einen zacken Heller und hektischer ging es dort her. Der Floor wurde zudem durch Teppich-Patchwork tanzfreudig gestaltet, tat auf jeden gut nicht nur auf dem nackten Betonboden zu wackeln. Auch hier gab es ein massives Soundsystem mit applizierten Spiralen und psychedelischen Grafiken. Dazu die passende in Trance versetzende Mucke gekoppelt mit den Visuals aus diversen Spotlichtern, Stroboskoplicht. Yeah :-D
Party Impression „Jehts jehts los!“ Und schon war es um mich geschehen, vorerst blieb ich zur ersten Exkursion in diesem Schutzraum S2. Massive und Trance anregend gab es gehörig auf die Ohren, ein schön gechillter Pegel wurde erreicht. Wie ein pulsierendes Herz hämmerten die sich die schnellen psychedelischwirkenden Beats in meinen Schädel, na wenn das nichts ist :-) Quasi die volle Entspannung beim langen und entspannten Tanzen, yeah man merkt gar nicht wie die Zeit vergeht :-D Durst….der Durst trieb mich raus, vorbei an den Technonomaden die in der Nähe des Affect Bunkers gemütlich campierten. In den frühen Morgenstunden sah man dann schon deutlich dass dort ein wenig mehr Zelte und Wohnwagen/LKWs standen als gedacht. Obwohl, wurden ja immer wieder welche neu aufgebaut ;)
Im Shelter1 dagegen wurde massiv die Sau rausgelassen und ein herbes und schnelles Verprügeln der Crowd war angesagt. Das beschriebene Setting passte wunderbar dazu und auch hier war die Crowd mächtig dran Dampf abzulassen. Yeah, klar musste ich mich anstecken lassen. Der Bass den ich draußen vernahm „verführte“ mich und ab ging es in den B23 Schutzraum. Noch schnell mit was flüssigen bestückt und schon konnte es los gehen, brachial schmetterten oder fluteten die Beats mein Gehör! Übelst derbe ging es so in den frühen Morgen. Irgendwann ging es wieder zurück ins Affect, yeah und wer macht dort die Crowd ganz kirre im Koppe, Meister Eder :lol: Geile Sause, das Tempo wurde ein wenig straffer das Hardtek/Hardcore Set wurde durch diverse Screamer gepusht und bekam so noch einmal einen geilen Drall, ab geht er der Peter ;) Klar hielt es mich nicht lange ruhig und es ging erneut los :-) die Sonne stand nun schon unlängst hoch übers Himmelsfirmament, ich wollte fahren. Doch als ich vorm Gefährt stand packte es mich doch noch einmal, ab in den B23er Floor ;-) Schwitzen war angesagt und schon war das Ding mit der Kälte im Floor gegessen!
Das so meine Zeitlich Planung des Tages ganz durcheinander kam ist erst einmal egal :lol: geschafft hab ich es dann doch irgendwann. Abends noch mit meinen Kollegen gemütlich Feuer gelegt und dann ging es auch schon wieder los.
Day2
Wie eine Motte vom Licht angezogen wird so wurde ich vom Event angezogen, ich hab es dieses Mal gut abgepasst, einige Polizeistreifen kamen uns entgegen, aber eine Barrikade hatten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht errichtet. Yeah und schon war ich wieder auf dem, diese mal stark befüllten, Platz. Beide Floors waren ordentlich gefüllt und die Crowd war ordentlich auf Stimmung, yeah überall wurde fleißig mit gewackelt und zu meinem Erstaunen, war es einen der wenigen Partys im EE Kreis in der so massiv zelebriert wurde! Nur ein geringer Bruchteil stand sinnfrei im Floor! Yeah, so macht das Feiern spaß!! :-D immer wieder geil ist es auch alt bekannte Gesichter zu treffen, grüße dich Marco :-) Die jeweiligen Acts machten es einem teils schwer sich für den passenden Floor zu entscheiden, auf beiden wurde massiv Power gegeben, das Stromaggregat lief auf Hochtouren :rofl: um beide Floors mit dem benötigten Strom zu versorgen. Selbst Deko-technisch hat sich was in den Floors getan, hier und da wurden Visuals hinzugefügt oder es ein wenig umgebaut. Als kleine Spontan Aktion, gab es im Outdoor-Bereich kurzer Hand einen kleinen Speedcore Ground, dank einer leistungsstarken PKW-Anlage ;) :lol: So wurde nun auf 3 Floors gekonnt gefeiert, yeah was für ein schickes Ding. Naja, irgendwann hat es mich dann doch entschärft... leicht verstört betrunken ging es dann wieder ins B23, den ganzen Alk erst einmal rausschwitzen oder verbrennen oder so ähnlich ^^ Yes, die Mucke machte es möglich, teils schon absolut Dunkel ging es los mit dem rumwackeln, das wieder unlängst die Sonne schien bemerkte ich erst nach einem Outdoor Spaziergang. Damed, schon wieder ein Tag geschafft, shit, die Zeit zerrinnt in meinen Händen viel zu schnell. Die Mucke war mal wieder Hammer geil, den Act kann ich leider nicht benennen, aber es hat ordentlich Spaß gemacht und es fiel mir sichtlich schwer zu gehen.
Schließlich ging es Ostersonntag gen Rofl-Town, bisschen den gechillten schieben.
Day3
Irgendwann nachmittags packte es mich wieder und es ging los. Der Affect Floor wurde nun inzwischen abgebaut, beschallt wurde es zwar dennoch, aber zwischen den Abbauten zu tanzen macht keinen wirklichen Spaß. So ging es in den B23/Optek Floor. Ich hab erst einmal gar nichts gesehen, nur der LASER war an, das Licht quasi minimalist. Anfangs dachte ich noch ich wäre allein drin :rofl: weit gefehlt, es kam mir vor wie bei „I am Legend“ auf einmal sieht man da einen zuckendes Leib vorm Soundsystem zucken :rofl: Nachdem meine Augen mit der Situation klar kamen, sah ich 3 weitere Hanseln. Zwischen zeitlich ging es auch über Stunden hinweg allein auf dem Floor weiter… Die Musik wurde weiterhin derbst aufgelegt. Es wurde alles ein wenig spaciger und ebenso treibend, yeah. So geil am Ende die aufgelegten Platten, davon wird man richtig süchtig! Gemütlich ging es so den Abend durch, teils wurden die Chileout-Sofas in den Floor mit einbezogen, direkt vorm SoundSys gestellt und sich ins Koma beschallt;) Yeah, irgendwann ist man auch total außer Kondition, sucht einen Platz und pflanzt sich hin… keine Frage, man chillt einfach weg ;) Bar technisch ging leider auch nichts mehr, aber man hat ja glücklicherweise was dabei gehabt :hehehe: egal wie, die Party hat zum Teil gestimmt. Die Mucke war nach wie vor geil und machte Laune auf mehr, doch es war feiertechnisch Mau, wenige Leutz bis keine. Auch ein Teil der Teknomaden sind abgezogen… Das ganze wurde aber zum Ende hin noch ein wenig abenteuerlich, schließlich wurde auch aus diesem Floor einiges abgebaut. Zum Glück gab es noch ein zweites Aggregat mit dem noch der Strom für 3Stunden „gesichert“ wurde. ZackBang, fertig, Sound und Licht war aus, wo jetzt noch schnell Kraaaffftttstoff her? Naja, egal, übermüdet ging es für mich los gen Rofl Town um mir einige Stunden später mittels DeutschBahn den totalen Overkill zu verpassen!!!! Yeah, hat auf jeden ordentlich gezogen das ganze Ding :-D da freut man sich ja schon derbst auf den Männertag :-D